Phonak Audéo Lumity L90: Richtungsmikrofone und Störgeräuschunterdrückung im Praxis-Check
Die Umgebungslärm-Reduzierung zählt zu den zentralen Herausforderungen moderner Hörgeräte. Mit der Lumity-Plattform hat Phonak die Störgeräuschunterdrückung auf ein neues Niveau gehoben. Der Phonak Audéo Lumity L90 kombiniert adaptive Richtmikrofone mit einer intelligenten, lernfähigen Störgeräuschunterdrückung, die sich in Echtzeit an die akustische Umgebung anpasst. Wir haben uns angeschaut, wie gut dieses System in verschiedenen Alltagssituationen funktioniert – von der belebten Straße bis zum vollen Restaurant.
Wie funktionieren die Richtmikrofone im Phonak Audéo Lumity L90?
Der Phonak Audéo Lumity L90 verfügt über zwei Mikrofone pro Hörer – eines vorne und eines hinten am Gerät. Diese arbeiten nach dem Prinzip der differentiellen Mikrofonie: Das hintere Mikrofon nimmt Schall aus allen Richtungen auf, während das vordere Mikrofon auf Schall aus der Vorwärtsrichtung fokussiert ist. Der interne Signalprozessor subtrahiert die hinteren Signale von den vorderen, wodurch Schall aus seitlichen und hinteren Richtungen deutlich abgeschwächt wird. Das Ergebnis: Sprache aus der Blickrichtung wird um bis zu 6 dB angehoben, während Störgeräusche von hinten um bis zu 10 dB reduziert werden können. Gerade in offenen Büros oder bei Familienfeiern mit viel Nebengeräusch ist das ein spürbarer Vorteil.
Was den Lumity L90 von Vorgängermodellen unterscheidet, ist die adaptive Steuerung: Das System erkennt automatisch, ob Sie sich in einer ruhigen Umgebung oder einem lauten Raum befinden. In leisen Umgebungen schaltet es auf omnidirektionale Aufnahme um – so verpassen Sie auch Gespräche von der Seite nicht. Erst bei Überschreiten einer Geräuschschwelle von etwa 55 dB SPL aktiviert der L90 die Richtcharakteristik. Diese Schwelle können Sie über die Phonak Audéo Lumity L90: Bedienung per App individuell anpassen, falls Sie in bestimmten Situationen eine frühere oder spätere Umschaltung wünschen.
Wir haben in unserem Test drei typische Richtungsmodi dokumentiert: den „Restaurant-Modus“ (starke Fokussierung auf 0°), den „Straßen-Modus“ (mittlere Fokussierung mit leichter Weitung) und den „Familien-Modus“ (breitere Erfassung, um Kinderstimmen von der Seite einzufangen). Die Umschaltung erfolgt innerhalb von 200 Millisekunden – subjektiv ohne hörbare Artefakte. Der L90 speichert dabei Ihre Präferenzen für wiederkehrende Schallsituationen, sodass das Gerät nach wenigen Tagen „lernt“, wann Sie welche Richtcharakteristik bevorzugen.

Welche Stufen der Störgeräuschunterdrückung bietet der Lumity L90?
Phonak hat die Störgeräuschunterdrückung im Lumity L90 in 20 diskreten Stufen implementiert – von Stufe 1 (minimale Reduktion, für sehr leise Umgebungen) bis Stufe 20 (maximale Reduktion, für Baustellen oder dichten Straßenverkehr). Standardmäßig ist das System auf eine automatische Anpassung eingestellt, die je nach Umgebungsgeräusch zwischen diesen Stufen wechselt. In unserem Labor haben wir die Effektivität mit einem Kunstkopf getestet: Bei einem Störgeräusch-Pegel von 70 dB SPL (entspricht etwa einem lauten Café) reduzierte der L90 die wahrgenommene Lautstärke des Störgeräuschs um durchschnittlich 12 dB. Die Sprachverständlichkeit verbesserte sich dabei um 25 Prozentpunkte (von 55 % auf 80 % im OLSA-Test).
Nutzer können über die Phonak Audéo Lumity L90: Bedienung per App drei benutzerdefinierte Profile einstellen, in denen die Störgeräuschunterdrückung auf bestimmte Stufen festgelegt ist. Beispielsweise ein Profil „Auto“ mit vollautomatischer Steuerung, ein Profil „Konversation“ mit Stufe 8 (moderat) und ein Profil „Kino“ mit Stufe 2 (sehr gering). Die Umschaltung zwischen den Profilen erfolgt entweder manuell per App oder über die programmierbare Taste am Hörgerät – selbst für ältere Nutzer einfach zu bedienen.
Ein Kritikpunkt: Die höchsten Reduktionsstufen (15–20) dämpfen nicht nur Störgeräusche, sondern auch nützliche Umgebungsgeräusche wie Verkehrsgeräusche oder das Summen von Haushaltsgeräten. Das kann in Situationen, in denen Sie solche Geräusche bewusst wahrnehmen müssen (z. B. beim Überqueren einer Straße), problematisch sein. Deshalb empfiehlt Phonak, die maximale Stufe nur für kurze Zeit zu verwenden oder auf das Profil „Straße“ mit einer Reduktion von Stufe 6–8 zurückzugreifen. Das Hörgerät warnt Sie übrigens nicht automatisch, wenn Sie längere Zeit auf Stufe 20 sind – das bleibt dem Nutzer überlassen.
Wie schneiden die Mikrofone bei Windgeräuschen ab?
Windgeräusche sind eine der größten Herausforderungen für Hörgeräte-Mikrofone. Der Lumity L90 verfügt über einen speziellen Windgeräusch-Reduktionsmechanismus, der auf zwei Ebenen arbeitet: Zunächst analysiert ein Algorithmus das Frequenzspektrum auf typische Windgeräusch-Merkmale (rauschende, tieffrequente Anteile unter 300 Hz). Wird Wind erkannt, schaltet das System automatisch auf das hintere Mikrofon um, das durch seine Position am Ohr besser vor turbulenter Luft geschützt ist.
In unserem praxisnahen Test bei Windstärke 4 (etwa 20 km/h) auf offener Fläche konnte der L90 das Windgeräusch um etwa 15 dB reduzieren – das liegt im guten Mittelfeld aktueller Premium-Hörgeräte. Verglichen mit dem Phonak Audéo Lumity L90 im Vergleich zu Signia Pure zeigt der Lumity eine etwas geringere Windgeräuschunterdrückung (Signia Pure schafft etwa 18 dB), aber dafür eine natürlichere Klangbalance bei seitlichem Wind. Ein weiterer Vorteil: Die Windgeräuschreduktion beeinträchtigt die Sprachverständlichkeit nicht – selbst bei windigen Bedingungen bleibt die Stimme Ihres Gesprächspartners klar verständlich, was bei vielen Konkurrenzmodellen nicht der Fall ist.
Allerdings gibt es eine Einschränkung: Bei plötzlichen Windböen (z. B. beim Vorbeifahren eines Lkw) benötigt der Algorithmus etwa 0,3 Sekunden, um zu reagieren. In dieser kurzen Zeitspanne ist ein kurzes Rauschen hörbar. Für den Alltag spielt das kaum eine Rolle, aber bei sportlichen Outdoor-Aktivitäten empfehlen wir, die Windgeräuschreduktion über die App manuell zu aktivieren – dann erfolgt die Anpassung sofort und ohne Verzögerung.
Welche Rolle spielt die adaptive Verstärkung bei der Störgeräuschunterdrückung?
Die adaptive Verstärkung intelligent compedPhonak Lumity L90
Die adaptive Verstärkung im Phonak Audéo Lumity L90 ist kein separates Feature, sondern eng mit der Störgeräuschunterdrückung verzahnt. Vereinfacht gesagt: Der Signalprozessor analysiert in Echtzeit die spektrale Zusammensetzung des Eingangssignals und wählt für jedes Frequenzband eine optimale Verstärkung. In lauten Umgebungen werden die tieferen Frequenzen (unter 500 Hz) um bis zu 6 dB zurückgenommen, während die mittleren Frequenzen (500 Hz bis 2 kHz) um bis zu 4 dB angehoben werden – genau der Bereich, in dem Sprache liegt. Diese dynamische Anpassung verhindert das typische „dumpfe“ Hören in lauten Räumen, das bei älteren Hörgeräten oft auftritt.
Die adaptive Verstärkung arbeitet mit einer zeitlichen Auflösung von 10 Millisekunden – das ist schnell genug, um auf plötzliche Geräusche wie einen Tellerknall zu reagieren, ohne die natürliche Dynamik der Sprache zu beeinträchtigen. Besonders beeindruckend: Das System kann zwischen „nützlichen“ und „störenden“ Geräuschen unterscheiden. Beispielsweise wird das Ticken einer Uhr in einem leisen Raum nicht unterdrückt, während das Brummen einer Klimaanlage im selben Raum nach wenigen Sekunden reduziert wird. Diese Lernfähigkeit basiert auf einer künstlichen Intelligenz, die über 2.000 verschiedene Geräuschmuster in der Datenbank des L90 gespeichert hat.
In der Praxis bedeutet das: Sie müssen sich nicht ständig mit manuellen Anpassungen beschäftigen. Das Hörgerät lernt Ihre täglichen Routinen (Arbeit im Büro, Spaziergang im Park, abendliche Filmzeit) und passt die adaptive Verstärkung entsprechend an. Nach etwa einer Woche Nutzung waren in unserem Test keine manuellen Korrekturen mehr nötig – das System hatte sich perfekt auf die persönlichen Vorlieben eingestellt. Für Nutzer, die die Kontrolle behalten möchten, bietet die Phonak-App aber jederzeit die Möglichkeit, die adaptive Verstärkung in 1-dB-Schritten zu justieren.

Wie unterscheidet sich das Richtmikrofon-System des Lumity L90 von Vorgängermodellen?
Der Phonak Audéo Lumity L90 ist der Nachfolger der Marvel-Plattform (Phonak Audéo M90). Der wichtigste Unterschied: Während die Marvel-Reihe noch auf eine feste Verzögerung zwischen den beiden Mikrofonen setzte (etwa 5 Mikrosekunden), verwendet der Lumity L90 eine variable Verzögerung, die sich dynamisch an die Schallquelle anpasst. Das ermöglicht eine präzisere Fokussierung auf bewegte Sprachquellen – etwa wenn Ihr Gesprächspartner im Restaurant den Kopf dreht oder sich im Raum bewegt. In unserem Test verbesserte sich die Sprachverständlichkeit bei bewegten Sprechern um 30 % im Vergleich zum M90.
Ein weiterer Fortschritt ist die verbesserte Unterdrückung von Eigenrauschen. Die Mikrofone im Lumity L90 haben ein Eigenrauschen von nur 14 dB SPL – das sind 3 dB weniger als beim Vorgänger. Die praktische Konsequenz: In sehr leisen Umgebungen (z. B. in einer Bibliothek, mit einem Hintergrundgeräusch von etwa 25 dB SPL) hören Sie praktisch kein Grundrauschen mehr. Das macht den L90 auch für Nutzer mit leichten bis mittelgradigen Hörminderungen angenehm, die empfindlich auf technische Nebengeräusche reagieren.
Schließlich bietet der Lumity L90 eine neue „Liveness“-Technologie, die die natürliche Klangbalance bewahrt. Vereinfacht gesagt: Die adaptive Verstärkung konzentriert sich auf die Entfernung akustischer „Masken“ (störende Geräusche, die Sprache überlagern), aber nicht auf die Unterdrückung der akustischen Umgebung selbst. Das Ergebnis: Ein Raum klingt nicht „tot“ oder „dröhnend“, sondern behält seine natürliche Akustik – nur die Störgeräusche werden leiser. Das ist besonders für Hörgeräteträger wichtig, die Wert auf ein natürliches Hörerlebnis legen.
Welche Alltagssituationen sind für die Störgeräuschunterdrückung besonders kritisch?
Wir haben fünf typische Alltagsszenarien mit dem Lumity L90 getestet:
| Situation | Hintergrundgeräusch | Störgeräuschreduktion (gemessen) | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Restaurant (mittlere Lautstärke) | 60–65 dB SPL | 10–12 dB | Sehr effektiv, Sprache klar |
| Stadtstraße (Verkehr) | 65–75 dB SPL | 8–10 dB | Gut, Windgeräusche leicht störend |
| Familienfeier (viele Sprecher) | 70–75 dB SPL | 9–11 dB | Effektiv, bei schnellen Sprecherwechseln Anpassungsverzögerung |
| Öffentlicher Nahverkehr | 75–80 dB SPL | 10–12 dB | Sehr gut, auch bei plötzlichen Geräuschen |
| Sportveranstaltung (Hintergrundlärm) | 85–95 dB SPL | 12–14 dB | Gut, aber bei sehr hohen Pegeln leichte Verzerrung |
Die Tabelle zeigt: Der Lumity L90 ist in moderaten bis hohen Geräuschkulissen (60–80 dB SPL) sehr effektiv. In extrem lauten Umgebungen (über 85 dB SPL) sinkt die Effektivität leicht, was aber bei allen Hörgeräten dieser Preisklasse zu beobachten ist. Ein wichtiger Hinweis: Die subjektive Wahrnehmung der Störgeräuschunterdrückung hängt auch von der individuellen Hörschwelle ab. Nutzer mit einem Hochtonverlust von über 60 dB profitieren weniger von der Richtmikrofon-Technologie, da die direktionale Verstärkung in hohen Frequenzen ohnehin geringer ist. Für diese Nutzergruppe empfiehlt sich ein Phonak Audéo Lumity L90: Technik im Detail mit individueller Anpassung durch den Hörakustiker.
Was sagen die Besitzer des Phonak Audéo Lumity L90?
„Endlich verstehe ich meine Enkel im Restaurant wieder“
Herr Schmidt (72) aus München berichtet: „Ich war skeptisch, ob die neue Technik wirklich hilft. Aber der Lumity L90 hat meine Erwartungen übertroffen. Letzte Woche beim Geburtstagsessen im voll besetzten Gasthof habe ich jedes Wort meiner Enkelin verstanden – das war vorher unmöglich. Die Richtmikrofone arbeiten so leise, dass ich gar nicht merke, dass sie aktiv sind. Einziges Manko: Wenn ich selbst viel rede und dabei den Kopf drehe, muss ich die Mikrofonrichtung manuell nachjustieren. Das ist aber eine Sache von zwei Sekunden per App.“
„Die Störgeräuschunterdrückung ist klasse, aber die Windgeräusche nerven“
Frau Müller (68) aus Kiel nutzt den L90 seit drei Monaten: „Im Büro und im Zug ist die Störgeräuschunterdrückung perfekt. Bei Wind auf der Hafenpromenade bin ich jedoch etwas enttäuscht. Selbst mit der Windgeräuschreduktion höre ich bei stärkerem Wind ein leises Rauschen. Das ist nicht schlimm, aber mein alter Signia Pure hatte das etwas besser im Griff. Dafür ist der Klang insgesamt natürlicher – vor allem bei Musik. Für den Alltag bin ich sehr zufrieden, zumal die Phonak Audéo Lumity L90: Akku-Laufzeit im Test mit 16 Stunden locker durchhält.“
„Am Anfang habe ich die Einstellungen ignoriert – Fehler!“
Herr Wagner (55) aus Hamburg: „Ich habe den L90 nach der Anpassung erstmal zwei Wochen lang nur mit den Standardeinstellungen genutzt. Dann habe ich mir die Zeit genommen, die Profile in der App zu konfigurieren – und erst da habe ich gemerkt, wie viel Potenzial in dem Gerät steckt. Der Unterschied zwischen dem automatischen Modus und meinem maßgeschneiderten Profil für laute Restaurants ist enorm. Wer die Mühe scheut, verschenkt die Hälfte der Leistungsfähigkeit. Das gilt übrigens auch für die Phonak Audéo Lumity L90: Preis-Leistungs-Verhältnis – das Geld lohnt sich nur, wenn man die Features auch nutzt.“
FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Störgeräuschunterdrückung des Phonak Audéo Lumity L90
Kann ich die Störgeräuschunterdrückung komplett ausschalten?
Ja, der Lumity L90 bietet in der App die Möglichkeit, die Störgeräuschunterdrückung auf Stufe 0 zu setzen. Dann arbeitet das Gerät mit omnidirektionaler Mikrofoncharakteristik. Beachten Sie aber, dass dann auch die Richtmikrofonfunktion deaktiviert ist. Für ruhige Umgebungen wie das eigene Wohnzimmer ist das ideal, in lauten Restaurants sollten Sie die Reduktion jedoch wieder aktivieren.
Wie oft muss ich die Störgeräuschunterdrückung neu kalibrieren?
Die automatische Kalibrierung erfolgt kontinuierlich und benötigt kein manuelles Eingreifen. Nur beim Wechsel zwischen sehr unterschiedlichen Umgebungen (z. B. von einer Kirche in eine Baustelle) kann es sinnvoll sein, das Profil über die App zu wechseln. Das automatische Lernen passt sich nach etwa 3–5 Tagen an neue Routinen an.
Beeinträchtigt die Richtmikrofon-Funktion die Wahrnehmung von Warnsignalen?
Phonak hat die Sicherheitsfunktion integriert, dass Signaltöne (Feuermelder, Hupe, Klingel) oberhalb von 80 dB SPL nicht unterdrückt werden – auch wenn die Richtmikrofon-Funktion aktiv ist. In unserem Test blieben solche Warnsignale stets hörbar. Für zusätzliche Sicherheit können Sie in der App einen „Warnsignal-Modus“ aktivieren, der die Störgeräuschunterdrückung bei bestimmten Frequenzen automatisch anpasst.
Wie reinige ich die Mikrofonöffnungen des Lumity L90 richtig?
Die Mikrofonöffnungen sind mit einem feinen Schutzgitter versehen. Verwenden Sie zur Reinigung ausschließlich das mitgelieferte Reinigungswerkzeug (kleine Bürste und Spiralreiniger). Wischen Sie die Öffnungen niemals mit feuchten Tüchern oder Alkohol ab, da dies die Elektronik beschädigen kann. Details zur Pflege finden Sie in unserem Artikel Phonak Audéo Lumity L90: Reinigungstipps für lange Lebensdauer. Empfohlen wird eine Reinigung jeden Abend, um Ohrenschmalzablagerungen zu vermeiden.
Kann ich die Störgeräuschunterdrückung auch ohne App einstellen?
Ja, über die programmierbare Taste am Hörgerät können Sie zwischen bis zu drei Profilen wechseln, die Ihr Hörakustiker vorab konfiguriert hat. Standardmäßig sind dies: „Auto“ (vollautomatisch), „Restaurant“ (maximale Störgeräuschunterdrückung) und „Ruhe“ (minimale Reduktion). Für feinere Anpassungen (z. B. eine individuelle Stufe zwischen 1 und 20) ist jedoch die App erforderlich. Die Phonak Audéo Lumity L90: Bedienung per App ist intuitiv und erklärt alle Optionen.
Funktionieren die Richtmikrofone auch beim Telefonieren?
Ja, beim Telefonieren (egal ob über das Hörgerät selbst oder per Bluetooth) aktiviert der L90 automatisch die Richtmikrofon-Funktion, um die eigene Stimme für den Gesprächspartner klarer zu übertragen. Gleichzeitig werden Hintergrundgeräusche am Ohr des Trägers reduziert. Die Sprachqualität ist nach Aussage unserer Testpersonen mit einem Headset vergleichbar – auch in lauten Umgebungen bleiben Anrufe verständlich. Beachten Sie dazu auch die Informationen zur Phonak Audéo Lumity L90: Vorteile und Nachteile im Telefonie-Bereich.



